Eine intensive Coaching-Begleitung

Eine intensive Coaching-Begleitung

Wie kann so etwas aussehen? Es gibt sicher ganz verschiedene Arten von Begleitung. Ich selbst habe mich bereits mehrmals begleiten lassen, um bestimmte Dinge erreichen zu können. Beispielsweise zum Thema Rohkost, wenn ich mir neue Impulse holen wollte. Sehr dankbar bin ich auch über das Bürocoaching, das ich vor einiger Zeit durchlaufen durfte. Hier wurde mir gezeigt, wie ich meine Büroarbeiten am sinnvollsten dokumentieren, speichern und ordnen kann. Meine hierzu gesetzten Ziele berichtete ich wöchentlich an meine Coachin.

 

Was aber genau beinhaltet eine 8-Wochen-Begleitung „Awakening-Coaching“ bei mir? Am Anfang steht immer das Vorgespräch, in dem von beiden Seiten geschaut wird, ob die Chemie stimmt und die Klientin/der Klient sich diese Art des Coachings vorstellen kann.

Im Anschluss füllt der Klient einen Fragebogen aus, in dem die größten Sehnsüchte beschrieben werden und auch die Dinge, die im Weg standen, um sie zu erfüllen. Als nächstes geht es um bereits entwickelte Eigenschaften, die im Leben des Klienten bisher hilfreich waren. Der letzte Bereich betrifft die Zielsetzung: Was möchte der Klient nach 8 Wochen erreicht haben? Schon allein dieser Fragebogen bringt Licht in das, was im Verborgenen schlummert und gerne gesehen und gehört werden möchte.

Beim ersten ca. 90 – 120-minütigen Gespräch gehen wir den Fragebogen durch und prüfen auch, was realistisch erreicht werden kann. Ich begleite meinen Klienten in einen Zustand des „Erwachens“. Aus diesem Gefühl des Verbundenseins mit allem erhält die Sicht auf die „Probleme“ eine andere Dimension. Diese werden plötzlich völlig unbedeutend oder fühlen sich weit weg an. Der Klient erhält von mir zusätzlich Übungen an die Hand, die zu ihm und seiner Problemstellung passen und gut in den Alltag integriert werden können. Er erhält diese per E-Mail und ich freue mich täglich über eine kurze Antwort, ob die Übungen angegangen wurden, wie es sich anfühlte währenddessen bzw. kurz danach. Diese Übungen sind vielfältig, hier einige Beispiele:

Gib Geld in ein Stoffsäckchen und trage es in deinem BH. Fühle oft am Tag hinein, wie es sich anfühlt, dass Geld bei dir ist.

Schreibe täglich 2 Dinge auf, die du an xy (eine als schwierig empfundene Person) schätzt und 2 Dinge, die du nicht magst. Wenn du dieser Person begegnest, mache dir bewusst, dass sie so sein darf, wie sie ist.

Öffne morgens vor oder nach dem Aufstehen die Türe deines inneren Reichtums. Schau nach, was heute hinter dieser Türe zu finden ist und lass dich überraschen. Schau nach, wem du diesen Reichtum schenken möchtest: dir, deiner Familie, Freunden, den Frauen, der Welt usw.

Es folgen 4 Coaching-Gespräche im Abstand von jeweils 2 Wochen. Hier schauen wir gemeinsam, was für Herausforderungen gerade anstehen oder vom Fragebogen ausgehend angegangen werden möchten. Wir lösen die Widerstände gegenüber Gefühlen auf, sodass alle Gefühle einfach da sein dürfen, ohne zu belasten. Zum Beispiel darf die Nachbarin so sein, wie sie eben ist und triggert uns damit nicht mehr. Die täglichen Übungen sollen diesen Zustand stabilisieren, um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen. Wir schauen Glaubensmuster und unbewusste Gewohnheiten an, machen sie bewusst und erkennen sie als Begrenzung an. Diese sind irgendwann in unserem Leben von den Eltern, Lehrern und der Umgebung vorgelebt worden und wir haben dies ungefragt übernommen. Vielleicht waren es seinerzeit ja mal hilfreiche Verhaltensmuster, um uns zu schützen. Nur sind sie im späteren Leben oft hinderlich, da sie aus dem Untergrund wirken und uns nicht so einfach loslassen, wenn wir nicht neue Muster dagegensetzen.

Beim letzten Gespräch nach den 8 Wochen gehen wir den Fragebogen erneut durch und freuen uns beide, was sich alles verändert hat in dieser langen oder eigentlich doch auch sehr kurzen Zeit. Fast alle meine Klienten vereinbaren nach erfolgreicher Coaching-Begleitung noch ein Gespräch pro Monat, weil sie erkannt haben, wie viel sie in dieser Zeit erreicht haben und daher dranbleiben wollen.

Wenn ich dann ein solches Feedback bekomme, weiß ich, dass wir zusammen etwas Großes geschaffen haben, das auch Einfluss auf die Welt haben wird:

„Vielen Dank für unser gemeinsames Erleben während des Coachings. Dir gelingt es, einen Raum zu schaffen, in dem alles, was da ist, ausgesprochen werden kann und da sein darf. Du gibst mir das Gefühl, dass Du unendlich Zeit für mich hast. Das fühlt sich gut an. Es ist uns gemeinsam gelungen, ganz alte Muster zu erkennen und aufzulösen. Was ich seit Jahren in Beziehungen als problematisch erlebt habe, wurde ganz leicht.

Mir gelingt es nun, meine Verbissenheit zu erkennen und sie rauszunehmen, spielerischer mit Situationen umzugehen. Das hat für mich einen sehr hohen Wert – ich danke Dir hierfür.
Ich erkenne Glaubenssätze, die mich innerlich begrenzen und ich habe das Werkzeug erhalten, diese zu entkräften. Ich danke Dir hierfür.
Ich bin über meine Grenzen hinausgegangen und habe wundervolle Erfahrungen gemacht. Das ist eine ganz tolle Sache. Vielen Dank hierfür.
Wenn mein täglicher Report ausblieb, hast Du mich geduldig und liebevoll daran erinnert, dass ich die Übungen für mich mache und mir geholfen, den Wert von Disziplin für mich zu erkennen. Ich danke Dir hierfür.

Deine Lebendigkeit, Deine Präsenz, Deine Offenheit, Dein spielerischer Umgang mit Medien haben Vorbildfunktion. Du verkörperst das, was Du lehrst. Ich verneige mich vor Dir.

Danke, dass es Dich gibt.“
(Karin)