Ursula Kauer

Blogbeiträge

Eine Portion Sinnlichkeit, bitte!

Eine Portion Sinnlichkeit, bitte!

Welches sind die primären Herausforderungen in Beziehungen? Unendlich viele natürlich – schließlich soll es immer spannend bleiben! Eine der größten aber vermutlich die, die Verhaltensweisen des anderen Geschlechts zu verstehen.

Mein Anliegen ist es daher, den Männern die Frauen zu erklären und Frauen dadurch vielleicht sogar eine neue Sichtweise auf ihr eigenes Wesen zu eröffnen.

Beispiel: Einkaufen gehen! Für viele Männer extrem unverständlich, warum Frau so oft zur Shoppingtour aufbricht und eine solche Freude daran findet. Warum kommt sie dann auch noch mit etwas ganz anderem zurück als das, was sie ursprünglich besorgen wollte? Nur zwei von vielen Fragen, die Männer regelmäßig über uns Frauen den Kopf schütteln lassen.

Wie wäre diese einleuchtende Erklärung: Den Frauen geht es in erster Linie gar nicht um das Einkaufen. Sondern sie lieben es (als sinnliche Geschöpfe) Stoffe zu fühlen, Farbkombinationen auszuprobieren, Gerüche wahrzunehmen, Musik zu hören und nebenbei evtl. etwas Leckeres im Mund zu schmecken. Passiert das mit Freundinnen zusammen, stellt das die Krönung dar! Und wo kann Frau diese sinnlichen Erlebnisse auf engstem Raum alle auf einmal stillen? In einem Kaufhaus eben, einer Boutique, auf dem Markt.

Einige meiner Freundinnen gehen inzwischen ganz bewusst „zum Sinne anregen“ shoppen, fühlen sich dabei unendlich wohl und geben viel weniger Geld aus. Ein schlechtes Gewissen nach Heimkehr gibt es nicht mehr.

Liebe Männer, regt eure Frauen also ruhig dazu an, sich mit ihren Freundinnen per Shopping-Tour eine Dosis Sinnlichkeit zu spendieren. Ich garantiere, sie sind dann auch für eine andere Art von Sinnlichkeit wesentlich offener – vor allem, wenn sie sich von euch unterstützt fühlen.

Der Durchbruch – wo und wie beginnt Umwandlung?

Der Durchbruch – wo und wie beginnt Umwandlung?

Wie aus Ablehnung eine leidenschaftliche Beziehung werden kann … ich habe es selbst durchlebt und erfahren – mit meinem eigenen Körper:

Viele Jahre war ich völlig unzufrieden mit meinem Körper. Ich empfand ihn als zu dick, zu unbeweglich, die Haut nicht perfekt. Allerdings war er zumindest in einer Hinsicht zuverlässig: Er ließ mich mit äußerst wenig Schmerzen durchs Leben gehen, was ich ihm trotz aller Ablehnung zugute hielt.

Die Frage ist nun: Änderte sich durch diese Ablehnung irgendetwas? Ja, eindeutig! Alles entwickelte sich mehr in die verkehrte Richtung, ich wurde noch dicker. Wenn ich mit aller Macht und Anstrengung versuchte abzunehmen, gelang mir das zwar, jedoch nur für kurze Zeit. Glücklicher war ich in den Momenten dann aber auch nicht. Egal, wie oder was – die alte Unzufriedenheit kam immer wieder durch. Am Schlimmsten war, mich auf Bildern oder im Spiegel zu sehen. So sehr sogar, dass ich mich am liebsten auf der Stelle unsichtbar gemacht hätte.

Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich auf diese Weise keine vernünftige Lösung finden würde. In mir reifte daher der Entschluss, etwas Grundsätzliches zu ändern, anstatt ständig nur mein Gewicht ändern zu wollen. Ich begegnete dabei allseits Aussagen, seinen Körper mehr lieben und annehmen zu lernen. Also entschied ich, diese spannende Reise zu versuchen. Es waren ganz viele Schritte nötig, bis mir das einigermaßen gelang. Dennoch blieb stets ein kleiner, fader Beigeschmack des „ich sollte“, „ich müsste“. Eine unterschwellige Ablehnung, die mir zeigte, dass ich die Liebe zu meinem Körper zwar entdeckt hatte, aber nicht wirklich lebte. Ein wichtiger Auslöser zu diesem allerletzten wichtigen Schritt war eine Fernsehsendung. Dort traten zwei Amerikanerinnen auf, die Frauen unterschiedlichen Alters und mit sehr verschiedenen Körperformen innerhalb von einigen Stunden vom „hässlichen Entlein“ zum wunderschönen Schwan verwandelten. Einzig und allein mit der richtigen Kleidung! Eine, die sämtliche Vorzüge des Körpers betonte und die nicht so perfekten Teile wiederum verdeckte. Dazu kamen eine neue Frisur sowie ein unauffälliges Make-up. Die Frauen waren kaum wiederzuerkennen.

In dieser Sekunde, als ich diese grandiose Verwandlung sah, fühlte ich urplötzlich eine riesige Welle der Liebe in mir – für meinen Körper. Diese Annahme, das Verständnis für ihn überflutete mich regelrecht. Ich weiß jetzt, wie sich eine wahrhaftige, totale Annahme anfühlt. So nämlich, dass ich sagen (und bis in die letzte Faser fühlen kann): mein Körper ist genau richtig, wie er ist. Diese neue, echte und reine Liebe bewirkte, dass ich alle die vermeintlichen Unzulänglichkeiten zwar noch sehe, diese aber überhaupt keine Rolle mehr für mich, mein Leben oder meine Zufriedenheit spielen.

Ich frage mich, wie vielen Frauen es wohl ähnlich geht? Die sich unwohl fühlen in Ihrem Körper und viele verschiedene Dinge versuchen, um endlich abzunehmen oder vermeintliche Problemzonen „in den Griff zu bekommen“. Sie laufen wie ich früher vor sich selbst davon und einem Ideal nach, das sie sowieso nie erreichen können. Die logische Konsequenz ist, ein Leben lang unzufrieden und unglücklich zu sein. Einen Weg zu sich zurückzufinden, der unabhängig ist von jeder Körperform, macht dagegen unendlich frei. Es lohnt sich also wirklich, sich auf diese spannende Reise zu begeben.

Warum sollen wir üben?

Warum sollen wir üben?

Brauchen wir Übungen eigentlich? Wenn wir nichts verändern und alles beim Alten lassen wollen, natürlich nicht.

Haben wir dafür in unserem stets überquellenden Terminkalender denn noch ein Plätzchen frei? Ich sage eindeutig ja, wobei es hier selbstverständlich auf die Art der Übung ankommt. Und auf die Bereitschaft, sich auf das Lernen wirklich einlassen zu wollen.

Wann können wir so etwas einsetzen? In erster Linie bei einem ganz großen Wunsch. Dem nämlich, etwas Neues in unser Leben bringen zu wollen. Alte „Gewohnheiten“ aufgeben, einfach „nur“ etwas weglassen, funktioniert bei den meisten Menschen selten. Vielmehr sollte eine solche neue Ausrichtung wiederholend in den Alltag integriert werden.

Wie erreiche ich ein neues Ziel? Es kurzerhand ins Lebens-Navigationsgerät eingeben und hoffen, dass man irgendwann dort ankommt? Beim Navigationsgerät im Auto klappt es so mit Sicherheit nicht. Sollte es in deinem Lebens-Navi funktionieren: herzlichen Glückwunsch. Dann hast du wirklich Glück. Beim Autofahren müssen wir alle schließlich auch nebenbei noch ein paar entscheidende Dinge tun wie Schlüssel umdrehen, Gas geben, schalten (außer bei Automatik), abbiegen, den Verkehr beachten, bei einer Umleitung einen neuen Weg finden und so weiter … bis wir das Ziel endlich erreichen.

Ist es da nicht eine wunderbare Möglichkeit, jeden Tag wiederkehrend eine Lebens-Übung zu machen? Manchmal reicht auch eine einmalige, sehr kraftvolle, wenn Gewohnheiten oder Ansichten verändert werden sollen.

Was genau kann ich üben? Es gibt einmalige, tägliche oder eine bestimmte Anzahl von Übungen. Ich beschränke mich jetzt auf die täglichen, denn diese sind für das Einüben eines neuen Verhaltens das Mittel der Wahl. Unser bisheriges Verhalten ist meist so unbewusst in uns verankert, dass es sehr schwer fällt, etwas anderes in unser Leben zu bringen. Dies zu üben, ist mindestens genauso schwierig wie die ersten Fahrstunden beim Autofahren lernen. Es ist nicht nur anstrengend, sondern wir neigen vor allem dazu, schnell wieder aufzugeben. Zumindest dann, wenn die Motivation zu schwach ist oder eine gute Unterstützung fehlt.

Ein Beispiel von mir: Ein tägliches Morgengebet als Musikstück zu hören, fällt mir leicht. Ich liebe das und habe zahlreiche tolle Stücke zur Auswahl. Will ich einen aufgeräumten Arbeitsplatz haben, wird es schon wesentlich schwieriger und ich gebe leicht auf. Ruck, zuck ist meine Motivation dahin und es wird mir schnell „zu blöd“. Alte Muster halten mich hier gefangen und lassen mich „wie gewohnt“ handeln. Für mich ist es daher eine ideale Lösung, jemand zu haben, dem ich meine täglichen Übungen melden kann. Am Anfang fällt es noch etwas schwer, überhaupt dranzudenken, aber es wird täglich leichter.

Mein Coaching ist so aufgebaut, dass für den Wunsch an ein neues Ziel tägliche Übungen vereinbart werden. Diese werden stets den Bedürfnissen und dem Tagesablauf des Coachees angepasst. Ich schreibe die jeweilige Übung auf, schicke sie als E-Mail an meine Klienten, die mir täglich rückmelden, ob sie ihre „Hausaufgaben“ gemacht haben und wie es sich anfühlte. So kann ich bei Bedarf jederzeit Unterstützung und Motivation geben. Fast immer gibt es wunderschöne Erfahrungen mit den Übungen. Sie müssen leicht und humorvoll, dennoch tiefggehend sein und dürfen richtig Spaß machen.

Ich liebe es, selbst Übungen zu machen und auch Übungen zu vergeben. Deshalb biete ich auf meiner Webseite ein Geschenk an: die Anforderung einer einmaligen Übung. Vor ein paar Tagen kam der Anruf einer netten Dame, die ihr Geschenk gerne abholen wollte.

Ihr Wunsch: Sie wollte nicht länger eine Kämpferin sein, sondern eine Kriegerin werden. Eine wunderbare Ausrichtung. Ich gab ihr folgende Übung:

Stelle dir ein Ziel vor, das du erreichen möchtest. Stelle dir vor, dass du einen Pfeil und Bogen in der Hand hältst. Der Pfeil ist ein Liebespfeil, schieße ihn ab auf dein Ziel. Nimm wahr, dass dieses Ziel jetzt mit dir verbunden ist, es ist DEINES. Das Ziel kann wechselnd ein anderes, es darf aber auch immer wieder dasselbe sein, bei dem du jedesmal einen anderen Aspekt triffst.

 Mache diese Übung mindestens 3 Mal täglich.
Hast du diese Übung heute schon vollbracht?
Ist sie dir leicht gefallen?
Wie fühlt sie sich an?

Bereits am Folgetag kam eine prompte Antwort:
Ich habe mir heute meinen Pfeil genauer angesehen, ihn liebevoll in meine Hand genommen und ganz bewusst mit Liebe, Freude, Inspiration gefüllt. Um ihn dann abzuschicken.
Ja, es hat sich wieder super angefühlt. Ich habe das Gefühl, dass in dieser Übung noch viel Potenzial ist, bin schon sehr gespannt … wie der Bogen.

4 Tage später erhielt ich folgende Rückmeldung:

So, liebe Ursula, ich bin seit 3 Tagen damit beschäftigt, meine Finger über die Tasten des Laptops flitzen zu lassen. Dadurch bin ich in Kontakt mit meiner inneren lichtvollen Kriegerin gekommen. Das ist soooo unglaublich schön.
Die Übung mit Pfeil und Bogen … ich war in den letzten Tagen damit beschäftigt, beides intensiv zu spüren. Es fühlt sich so an, als wenn ich zu Pfeil und Bogen werde oder bin.
Ich spüre die Beschaffenheit, die Farbe – momentan ist sie Gold – und habe eine total innige Beziehung damit. Ich liebe sie sehr.

Und hier der Abschlußbericht:

Ich bin heute total müde und konnte meine Übung unmnöglich machen, bis ich es akzeptierte, dass ich müde bin! Als ich mich dann wieder hinspürte, waren viele Pfeile rund um meinen Körper und ich dachte zuerst, jetzt geben sie mir Kraft.
Ja, das war dann auch so, aber nein, doch ein bisschen anders. Ich spürte wie wichtig es ist, immer wieder aufs neue hin zu spüren. Der Kopf ist so geladen mit….ich weiß….ja so muß es sein…
So konnte ich wahrnehmen, dass die Speere ganz viel Farben hatten und meine Aura damit belebten…. und dann wußte ich intuitiv, dass dahinter ein Thema steht, das heißt FREIHEIT.
Es gibt einiges das würde mir Freiheit gebe, z. b. Tanzen gehen, Abends öfter mit Freundinnen ausgehen….etc. auf jeden Fall, nicht so viel alleine sein. Da ich aber im Augenblick keine Möglichkeit sehe, dies zu ändern, sagte ich:
Liebste liebevolle Kriegerin, ich weiß nicht wie ich dies ändern kann, aber ich gehe davon aus, dass du mehr Möglichkeiten hast, etwas in mein Leben zu bringen, das mir gut tut. Ich vertraue dir. Danke.

Ja, liebe Ursula, du hast mir einen Schlüssel in die Hand gelegt, so dass ich diese Türe aufschließen konnte.
Ich sage dir tausend mal DANKESCHÖN.
Es hat mein Leben sehr bereichert und wenn (Frau, Mann) diesen Blogbeitrag liest, dann hab den Mut und die Begeisterung wieder aktiv dein Leben mitzugestalten.
Sei wieder der Mitgestalter deines wunderbaren Lebens. Du hast es verdient, glücklich durch das Leben zugehen.
In Liebe und Dankbarkeit,
Ingrid

Vielen Dank, liebe Ingrid, dass ich deine Rückmeldungen in meinem Blog verwenden darf. Ein tolles Beispiel, was aus einer solch vermeintlich einfachen Übung entstehen kann. Ich verwende beim Vergeben übrigens nicht meinen Verstand, sondern empfange die passende Übung als Botschaft oder in Bildern.

Du siehst, es geht um eine neue Ausrichtung. 2-3 Wochen solltest du fürs kontinuierliche, tägliche Üben einplanen.

Immer, wenn Ingrid wieder um etwas kämpfen will, wird ihr vermutlich einfallen, wie leicht es anders sein kann: in Gedanken einfach den Bogen spannen, das Ziel anvisieren und einen Liebespfeil abschießen.

Du darfst dein Geschenk ruhig auch in Empfang nehmen. Es gibt dabei keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen.

http://www.ursula-kauer.de/geschenk/

 

Eine intensive Coaching-Begleitung

Eine intensive Coaching-Begleitung

Wie kann so etwas aussehen? Es gibt sicher ganz verschiedene Arten von Begleitung. Ich selbst habe mich bereits mehrmals begleiten lassen, um bestimmte Dinge erreichen zu können. Beispielsweise zum Thema Rohkost, wenn ich mir neue Impulse holen wollte. Sehr dankbar bin ich auch über das Bürocoaching, das ich vor einiger Zeit durchlaufen durfte. Hier wurde mir gezeigt, wie ich meine Büroarbeiten am sinnvollsten dokumentieren, speichern und ordnen kann. Meine hierzu gesetzten Ziele berichtete ich wöchentlich an meine Coachin.

 

Was aber genau beinhaltet eine 8-Wochen-Begleitung „Awakening-Coaching“ bei mir? Am Anfang steht immer das Vorgespräch, in dem von beiden Seiten geschaut wird, ob die Chemie stimmt und die Klientin/der Klient sich diese Art des Coachings vorstellen kann.

Im Anschluss füllt der Klient einen Fragebogen aus, in dem die größten Sehnsüchte beschrieben werden und auch die Dinge, die im Weg standen, um sie zu erfüllen. Als nächstes geht es um bereits entwickelte Eigenschaften, die im Leben des Klienten bisher hilfreich waren. Der letzte Bereich betrifft die Zielsetzung: Was möchte der Klient nach 8 Wochen erreicht haben? Schon allein dieser Fragebogen bringt Licht in das, was im Verborgenen schlummert und gerne gesehen und gehört werden möchte.

Beim ersten ca. 90 – 120-minütigen Gespräch gehen wir den Fragebogen durch und prüfen auch, was realistisch erreicht werden kann. Ich begleite meinen Klienten in einen Zustand des „Erwachens“. Aus diesem Gefühl des Verbundenseins mit allem erhält die Sicht auf die „Probleme“ eine andere Dimension. Diese werden plötzlich völlig unbedeutend oder fühlen sich weit weg an. Der Klient erhält von mir zusätzlich Übungen an die Hand, die zu ihm und seiner Problemstellung passen und gut in den Alltag integriert werden können. Er erhält diese per E-Mail und ich freue mich täglich über eine kurze Antwort, ob die Übungen angegangen wurden, wie es sich anfühlte währenddessen bzw. kurz danach. Diese Übungen sind vielfältig, hier einige Beispiele:

Gib Geld in ein Stoffsäckchen und trage es in deinem BH. Fühle oft am Tag hinein, wie es sich anfühlt, dass Geld bei dir ist.

Schreibe täglich 2 Dinge auf, die du an xy (eine als schwierig empfundene Person) schätzt und 2 Dinge, die du nicht magst. Wenn du dieser Person begegnest, mache dir bewusst, dass sie so sein darf, wie sie ist.

Öffne morgens vor oder nach dem Aufstehen die Türe deines inneren Reichtums. Schau nach, was heute hinter dieser Türe zu finden ist und lass dich überraschen. Schau nach, wem du diesen Reichtum schenken möchtest: dir, deiner Familie, Freunden, den Frauen, der Welt usw.

Es folgen 4 Coaching-Gespräche im Abstand von jeweils 2 Wochen. Hier schauen wir gemeinsam, was für Herausforderungen gerade anstehen oder vom Fragebogen ausgehend angegangen werden möchten. Wir lösen die Widerstände gegenüber Gefühlen auf, sodass alle Gefühle einfach da sein dürfen, ohne zu belasten. Zum Beispiel darf die Nachbarin so sein, wie sie eben ist und triggert uns damit nicht mehr. Die täglichen Übungen sollen diesen Zustand stabilisieren, um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen. Wir schauen Glaubensmuster und unbewusste Gewohnheiten an, machen sie bewusst und erkennen sie als Begrenzung an. Diese sind irgendwann in unserem Leben von den Eltern, Lehrern und der Umgebung vorgelebt worden und wir haben dies ungefragt übernommen. Vielleicht waren es seinerzeit ja mal hilfreiche Verhaltensmuster, um uns zu schützen. Nur sind sie im späteren Leben oft hinderlich, da sie aus dem Untergrund wirken und uns nicht so einfach loslassen, wenn wir nicht neue Muster dagegensetzen.

Beim letzten Gespräch nach den 8 Wochen gehen wir den Fragebogen erneut durch und freuen uns beide, was sich alles verändert hat in dieser langen oder eigentlich doch auch sehr kurzen Zeit. Fast alle meine Klienten vereinbaren nach erfolgreicher Coaching-Begleitung noch ein Gespräch pro Monat, weil sie erkannt haben, wie viel sie in dieser Zeit erreicht haben und daher dranbleiben wollen.

Wenn ich dann ein solches Feedback bekomme, weiß ich, dass wir zusammen etwas Großes geschaffen haben, das auch Einfluss auf die Welt haben wird:

„Vielen Dank für unser gemeinsames Erleben während des Coachings. Dir gelingt es, einen Raum zu schaffen, in dem alles, was da ist, ausgesprochen werden kann und da sein darf. Du gibst mir das Gefühl, dass Du unendlich Zeit für mich hast. Das fühlt sich gut an. Es ist uns gemeinsam gelungen, ganz alte Muster zu erkennen und aufzulösen. Was ich seit Jahren in Beziehungen als problematisch erlebt habe, wurde ganz leicht.

Mir gelingt es nun, meine Verbissenheit zu erkennen und sie rauszunehmen, spielerischer mit Situationen umzugehen. Das hat für mich einen sehr hohen Wert – ich danke Dir hierfür.
Ich erkenne Glaubenssätze, die mich innerlich begrenzen und ich habe das Werkzeug erhalten, diese zu entkräften. Ich danke Dir hierfür.
Ich bin über meine Grenzen hinausgegangen und habe wundervolle Erfahrungen gemacht. Das ist eine ganz tolle Sache. Vielen Dank hierfür.
Wenn mein täglicher Report ausblieb, hast Du mich geduldig und liebevoll daran erinnert, dass ich die Übungen für mich mache und mir geholfen, den Wert von Disziplin für mich zu erkennen. Ich danke Dir hierfür.

Deine Lebendigkeit, Deine Präsenz, Deine Offenheit, Dein spielerischer Umgang mit Medien haben Vorbildfunktion. Du verkörperst das, was Du lehrst. Ich verneige mich vor Dir.

Danke, dass es Dich gibt.“
(Karin)

 

 

 

Vom kleinen Unterschied, der Großes bewirkt

Vom kleinen Unterschied, der Großes bewirkt

Ich schreibe sehr gerne über Themen, die mich interessieren. Dabei habe ich mir bisher kaum Gedanken darüber gemacht, wie ich schreibe. Manchmal gab es zwar Überlegungen meinerseits wie: „Ist das gut formuliert? Kommt das auch bei den Menschen so an, wie ich es mir wünsche? Wie kann ich denn am besten ausdrücken, was ich meine?“ Aber, um ehrlich zu sein, oftmals spürte ich bei meinen Texten, dass ich die richtigen Worte noch nicht wirklich gefunden hatte.

Bei der Gestaltung meiner neuen Webseite stand ich vor einem großen Rätsel: Wie sag ich es denn jetzt, sodass es auch emotional bei den Menschen ankommt, die ich erreichen möchte? Sicher kennen viele von euch diese Gedanken.

Ich bin richtig gut darin, Menschen zu unterstützen, in ihr eigenes Potenzial zu kommen. Damit das die Welt allerdings auch erfahren kann, benötige ich eine Webseite. Heute reicht es dazu nicht mehr aus, einfach ein Schild ans Haus zu hängen, damit die Klienten zu mir finden. Bin ich denn aber auch gut darin, ein Design hierfür zu entwerfen und gestalterisch umzusetzen? Nein! Bin ich gut darin, die Texte so zu schreiben, dass sie das Herz der Menschen erreichen? Wecke ich damit ihr Bedürfnis, dass sie meine Unterstützung annehmen wollen? Nein!

Die Designerin –Heike Becker– kannte ich schon eine Weile und fühle mich von ihr gesehen. Ich bin sehr dankbar, dass ich die wunderschöne Gestaltung meiner Seite in ihre Hände legen konnte. Von ihr erhielt ich auch eine tolle Empfehlung für einen Kollegen, der die technische Umsetzung in die Hände nahm. An den Texten habe ich zunächst selbst gebastelt und war nicht wirklich zufrieden damit.

Durch „Zufall“ kam ich auf die Webseite von Frau Parthen, einer professionellen Texterin. Es war ein Leichtes, ihr Geschenk – eine Textoptimierung – anzunehmen.

Ein paar Tage später schon erhielt ich mein Geschenk und staunte! Nur wenige Änderungen und es fühlte sich völlig anders an. Ein Beispiel:

Mein Text:
Gerne unterstütze ich Dich darin, auch eine erfüllte Partnerschaft zu schaffen, die für Dich und Deine Partnerin oder Partner passt. Ein Partner kann auch sehr gut beginnen. Nach meiner Erfahrung ist es möglich, dass der Andere nachkommt, wenn die Erwartungen fallen gelassen werden. Es ist mir ein großes Anliegen, hier eine Basis für vertrauensvolle Partnerschaften zu legen. Täglich etwas zu erreichen, was allein nicht gelingt, ist ein lohnendes Ziel.

Der optimierte Text von Frau Parthen:

Nichts ist erfüllender als eine täglich gelebte tiefe, liebevolle Partnerschaft.

Ihr könnt gemeinsam beginnen oder auch erst mal nur du allein. In letztem Fall wird dein Partner vermutlich mit der Zeit nachrücken, denn er spürt, dass etwas Großes in Gang kommt.

Es ist ein wunderbares Ziel, täglich zusammen mit einem Partner etwas zu erreichen, was alleine nicht zu erzielen ist. Basis für alles ist unbedingtes VERTRAUEN in eurer Partnerschaft. Wir werden das Samenkorn dieses tiefen Vertrauens gemeinsam neu streuen.

Versteht ihr, was ich meine? Alle Texte auf meiner Webseite wurden jetzt überarbeitet und – wow! Es fühlt sich einfach anders an. Zusammen mit der Designerin, dem technischen Ersteller der Webseite und der Texterin bin ich nun rundum zufrieden.

Die Menschen zu finden, die mein eigenes Potential noch mehr zum Glänzen bringen, lohnt sich wirklich. Aber vor allem die Bereitschaft, diese Menschen um Unterstützung zu bitten, bringt uns richtig voran, davon bin ich jedenfalls überzeugt.

 

 

 

Unterstützung tut richtig gut

Unterstützung tut richtig gut

Aller Anfang ist schwer. Jeder kennt das, denn mit irgendwas haben wir alle mal angefangen. Ich stecke momentan in den Kinderschuhen meiner „Berufung“, möchte mich bekannt machen bei den Menschen und Teilnehmer für meine Vorträge und Seminare begeistern. Gar nicht so einfach.

Letzte Woche war es so weit. Noch zwei Tage bis zur Veranstaltung und keine einzige Anmeldung. Resigniert dachte ich: „Gut, dann eben nicht!“ Wenige Stunden später allerdings ging die erste Anmeldung ein, ich wurde wach und meine Motivation war damit neu geweckt. Und so wurde ich aktiv, verschickte Mails, platzierte den Termin in verschiedenen Sozialen Netzwerken und siehe da: Es bewegte sich was.

Zusätzliche Unterstützung fand ich durch eine Bekannte, die meinen Vortrag schon kannte und diesen begeistert mit wunderbarer Beurteilung fix noch weiterempfahl.

Ein paar andere Menschen halfen zusätzlich, die Veranstaltung publik zu machen.

Zum Vortrag kamen zwar „nur“ zwei interessierte Frauen und das Tagesseminar musste ausfallen. Dennoch hat mich diese Erfahrung bereichert. Denn ich weiß, ich bekomme jede Menge Unterstützung. Ich muss nur darum bitten. Das nächste Mal tue ich das ganz sicher früher.

 

 

Liebe + Zärtlichkeit: Wussten unsere Vorfahren es besser?

Liebe + Zärtlichkeit:
Wussten unsere Vorfahren es besser?

Nicht alles Moderne ist immer förderlich für liebevolle Zweisamkeit. Heutzutage scheint es leider enorm modern, die Lichtschalter viel zu weit weg vom Kopfende des Bettes anzubringen. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich mit meinem Mann eng zusammengekuschelt im Bett ins Land der Träume absinken möchte und dann aus dieser Nähe ausbrechen muss, weil ich nicht an den Schalter komme. Ich muss mich mühevoll zum Nachttisch umdrehen, verrenken und der schöne Moment der Zweisamkeit ist damit sofort dahin. Jedenfalls ist es anders als vor dem Lichtausschalten.

Schade, dass es nicht wie bei unseren Vorfahren funktioniert. Die nämlich hatten am Kopfende des Ehebettes eine Schnur, mit Hilfe derer im Handumdrehen das Licht auszumachen war. Einmal kurz ziehen und fertig. Oft schon sagte ich meinem Mann in einer solchen romantischen Situation (halb aus Spaß, aber auch halb aufseufzend) er solle jetzt doch einfach kurz an der Schnur ziehen. Wir haben nur leider keine. Und so ärgern wir uns weiter über diesen Zustand.

Ich gebe zu: Geändert habe ich an der Situation bisher trotzdem nichts. Es gäbe sicher auch ohne Schnur eine einfache Lösung. So, wie im letzten Urlaub. Hier war der Lichtschalter für die Deckenleuchte zumindest direkt an der Wand oberhalb unserer Köpfe platziert. Einmal die Hand ausgestreckt und es wurde dunkel. Diese kuschelfreundliche Variante ist jedoch eher selten. Ich frage mich daher, ob unsere Ahnen nicht viel praktischer dachten, was das Thema Nähe und Zweisamkeit angeht.

 

 

 

Was ist eine erfüllte Beziehung?

Was ist eine erfüllte Beziehung?

Letzte Woche hielt ich vor ca. 30 Personen den Vortrag zum Thema „Wie gestalte ich eine erfüllte Beziehung?“  Ganz zu  Anfang stellte ich daher natürlich als Erstes die Frage, wer denn alles in einer erfüllten Beziehung lebt. Eine einzige Frau erhob die Hand, ich ebenfalls.
Wir kamen kurz ins Gespräch und waren uns sofort einig, was wir unter einer erfüllten Beziehung verstehen. Denn wenn man diese lebt, weiß man es einfach – auch ohne Worte. Die Details unterscheiden sich natürlich von Paar zu Paar. Auf jeden Fall gleich ist dieses besondere, einzigartige Gefühl: Man spürt es einfach, wenn man es erleben darf, was heute jedoch keine Selbstverständlichkeit ist.

Aus meiner Beziehung kann ich dies berichten: Selbst nach so vielen gemeinsamen Ehejahren (immerhin über 40!) leben wir die meiste Zeit sehr harmonisch und glücklich miteinander. Wir lächeln uns viel an, halten Händchen, geben uns beim Vorbeigehen einen Kuss usw. Wenn ich an meinen Mann und unsere Beziehung nur denke, werde ich sofort von einem wunderbar warmen Gefühl ergriffen.

Kommt es doch mal zu irgendwelchen Irritationen finden wir heute ganz schnell wieder zum normalen, liebevollen Miteinander zurück. Wir suchen nach Möglichkeiten, uns „seelisch“ fühlen und fassen zu können.

In solch einer Situation hatte ich die Idee, dass sich jeder vom anderen für 15 Minuten etwas wünschen darf. Ich wünschte mir 15 Minuten in seinen Armen gemeinsam schöner Musik zu lauschen. Mein Mann wünschte sich 15 Minuten gemeinsames Aufräumen (er braucht Ordnung, um sich wohlzufühlen). Diese wenigen Minuten reichten uns aus, in die gewohnte „nahe“ Spur zu gelangen.

Es braucht also nicht viel – Kleinigkeiten der Aufmerksamkeit wirken oft Wunder.